Traditionsrezept- {Nussbrödle} und {Zimtsterne}

Weiter gehts im Rezeptereigen, ich freu mich ja immer, wenn Ihr Wünsche habt, dann hab ich was zum Bloggen *gg*.

Heute gibt es ein altes Familien-Rezept für ganz einfache Nussbrödle, die aber traumhaft lecker sind und das ganze Haus mit einem feinen Zimparoma durchziehen, genauso wie die Zimtsterne. Auf die bin ich erst vor ein paar Jahren gekommen, dass frau die auch selbst backen kann, ein Gedicht sage ich Euch. Wollten wir loslegen?

Nussbrödle

Zutaten für ca. 30 is 40 Stück:

290g Mehl, 140g Margarine, 75g Zucker, 1-2 EL Wasser

160g Zucker, 160g gem. Nüsse, 2 Eiweiß, 1/2 TL Zimt, 1/2 TL gem. Nelken, Spritzer Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Aus Mehl, Margarine und Zucker einen Teig kneten und für mind. 1 Stunde kalt stellen. Aus den restlichen Zutaten die „Füllmasse“ anmischen.
  2. Den Teig etwas dicker ausrollen, ausstechen und auf ein Backblech mit Backpapier platzieren. Mit Teelöffeln gleichmäßige Häufchen auf die Teiglinge setzen, bis alles aufgebraucht ist. Die Plätzchen 3 bis 4 Stunden trocknen lassen (oder über Nacht stehen lassen, geht auch.)
  3. Die Plätzchen bei 150 Grad Ober/Unterhitze (vorgeheizt) 25 bis 30 min backen auf der mittleren Schiene. Auskühlen lassen und GENIESSEN!

Zimtsterne

Zutaten für ca. 30 Stück:

2 Eiweiß, 200g Zucker (besser ist Puderzucker), 1 TL Zitronensaft, je 175g gem. Haselnusskerne und Mandeln, 2 gestr. TL Zimt

Zubereitung:

  1. Das Eiweiß mit dem Handrührgerät schnittfest schlagen, dann den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Masse glänzt und Spitzen schlägt. Zum Schluss den Zitronensaft unterrühren. Gut zwei Esslöffel von der Eischnee-Masse abnehmen und beiseite stellen.
  2.  Haselnüsse, Mandeln und Zimt mischen. 3/4 davon unter den restlichen Eischnee heben und den Rest der Nussmischung unterrühren, bis ein fester, formbarer Teig entsteht. Vorsicht, das ist sehr klebrig und gewöhnungsbedürftig, aber nur Mut!
  3. Zugedeckt eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Aus dem fünf bis sieben Millimeter (ich mags gern richtig dick 😉 ) dick ausgerollten Teig Plätzchen in Sternform ausstechen (Ich nehm da gern die kleinstmöglichen Sternchen). Diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
  4. Plätzchen mit dem beiseite gestellten Eischnee bestreichen, im Ofen auf der mittleren Schiene 10 bis 12 Minuten backen.
  5. Anschliessend die Zimtsterne auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und GENIESSEN!

Viel Spaß beim Nachbacken! Und Bleistift spitzen, denn morgen kommt mein Herzensrezept für Euch…

13 Gedanken zu “Traditionsrezept- {Nussbrödle} und {Zimtsterne}

    1. Hallo Anique, nichts zu danken, ich freu mich, wenn ich mit diesen „alten“ Rezepten jemandem ne Freude machen kann 😀
      (Und ich denke, ganz bald kommen auch wieder NY-Bilder, ich hätte da noch ein paar Chapter in Petto 😉 )

  1. Die Nussbrödle mache ich auch immer gerne, ich verwende immer 4-zackige Sterne zum Ausstechen, das sieht sehr schön aus. Mal sehen, vielleicht poste ich mein Rezept auch noch – nur zum Vergleich.

    LG Markgräflerin

  2. Wow, sehen deine Zimtsterne perfekt aus! Am WE werde ich endlich mein Früchtebrot backen und hoffentlich kommt bald ein bisschen Adventsstimmung auf….

  3. Hallo,

    für Nussbrödle: da kommt kein Ei oder Flüssigkeit rein in den Teig? Die drei Zutaten ansich sind jetzt in der Rührschüssel.

    Gruß Conni

    1. Oh Conni, das tut mir leid, ich hab vergessen dazu zu notieren, dass ein zwei Esslöffel Wasser rein müssen, bis der Teig sich zum Teig kneten lässt 😦 Ich trags gleich nach- aber immer schön sparsam mit dem Wasser, ja?!

      1. Danke! Es kam mir auch schon spanisch vor. Dann werde ich jetzt weitermachen.

        Nochmals Danke für die schnelle Antwort.

        Conni

        1. Und jetzt hätte ich gerne noch gewußt, welches Ursprungsland diese Kekse haben – damit ich weitersagen kann, wenn ich gefragt werde – und warum müssen die solange trocknen?

          Gruß Conni

          1. Hallo Conni, keine Ahnung, warum die so lange trocknen müssen, ich hatte neulich noch ein anderes Rezept (Makronen oder so?), wo die auch trocknen müssen vor dem Backen. Vermutlich, damit die Masse nicht zerläuft beim Backen?

            Ach so, und das Herkunftsland der Nussbrödle? Keine Ahnung, ich nehme an, Ex-Jugoslawien 😉

Hallo Ihr Lieben! Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar von Euch! Schön, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt, um hier vorbei zu schauen! Eure Ines

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