Mal nachgefragt.

Jetzt mach ich schon sehr lange rum wegen einer Stickmaschine- der Wunsch nach einer eigenen wird immer größer und dringender, doch die Portokasse will einfach noch nicht so recht mitspielen.

Aber zumindest ist in der letzten Zeit gedanklich eine Entscheidung gereift, die ich heute gegenüber dem Gatten auch mal laut formuliert habe (nur, damit sich dieser Gedanke und Wunsch auch manifestieren kann 😀 ). Den Denkanstoß gab mir seinerzeit Uschi von Klasse-Kleckse auf der Gartyparty: denn es soll keine Kombimaschine werden, sondern eine reine Stickmaschine.

Wow. Klingt irgendwie… mächtig. Denn damit bekomme ich ein mächtiges Platzproblem, doch auf der anderen Seite bringt mir ja eine Stickmaschine nichts, wenn ich nicht „nebenher“ noch weiternähen kann, während sie vor sich hin stickt. Oder?

Und hiermit komme ich jetzt auf Euren Erfahrungsschatz. Denn bisher habe ich mich noch nicht so wirklich intensiv mit dem Thema „Welche solls denn sein“ beschäftigt, wegen der Portokasse- Ihr wisst schon 😉

Mit was stickt Ihr? Wie groß sollte der Stickrahmen mindestens sein (ich weiß, Zusatzzubehör gibt es zu fast jeder Maschine, aber ich würde wenn dann schon gerne etwas besser anfangen…)? Auf was muß ich achten bei der Auswahl der Maschine? USB-Port, Speicherkarte usw.? Welche Mindestanforderungen sollte meine Zukünftige wenigstens haben, damit ich nicht nach kurzer Zeit schon wieder an Grenzen des Machbaren stoße?

Hach, ich bin irgendwie total… unschlüssig, zumal eine Maschine ins Rennen geworfen wurde, die sogar bezahlbar sein könnte, die Firma aber ausser dem Namen mir gar nichts sagt… (Elna by the way).

So, jetzt seid Ihr dran: Haut mir bitte Eure Erfahrungen und Tipps um die Ohren- ich WILL DIESES Jahr noch eine eigene Stickmaschine haben, *verdammte Axt*!

15 Gedanken zu “Mal nachgefragt.

  1. Hei!
    Das wär ja eigentlich was für unseren lang geplanten Kaffee 😉
    Aber aus meiner noch relativ kurzen Erfahrung ein paar Schlagwörter: Reine Stickmaschine- find ich super! Ich schneid immer zu oder koche, wenn meine stickt, aber eine zusätzliche Nähmaschine wär schon toll.
    USB-Stick – dringend!! Ich stelle mir jedenfalls alles andere gruselig vor.
    Großer Rahmen – auch unbedingt, denn Du willst ja nicht nur Buttons sticken, sowas wie 20×20 sollte schon sein, mein großer hat 20×26 oder so und ich brauche ihn oft, obwohl mein kleiner immerhin 12 x 12 hat.
    Buntes, großes Display: Kann ich gut drauf verzichten, hab ich nie vermisst (bei fast allen Dateien bekommt man ein Beiblatt dazu).
    Ansonsten hab ich leider zu wenig Überblick über die verschiedenen Marken, vielleicht kommen noch ein paar Meinungen.
    Hast Du schon eine im Auge??
    Grüßle, Katharina

    1. Meine Werkstatt hat mir versucht, eine Elna 8100 zu „empfehlen“, aber von Elna hab ich so überhaupt keine Ahnung, ob das was taugt oder nicht…

      Des weiteren vielleicht eine Janome 200e, da weiß ich aber auch noch nichts genaueres… drum hoff ich ja noch auf viele weitere Tipps und Erfahrungsberichte 😉

      PS: Kaffee- wann?

  2. Ich hab ja eine Kombination. Allerdings noch eine Nähmaschine extra 🙂

    Was Du unbedingt brauchst, ist ein Laptop, das mit der Software Deiner Stickmaschine kompatibel ist. Damit Du direkt den Rechner zur Maschine stellen kannst, sonst wirst Du kirre.
    Ausserdem solltest Du Dir ein hübsches Päckchen Zeit mitliefern lassen, denn mal eben nebenbei sticken zu lassen, während Du hundert andere Sachen erledigts, kannste knicken. So wie Du Dich umdrehst, wird die Maschine ein mysteriöses Eigenleben beginnen und Deine Pläne sabotieren. Nein, ernsthaft: wen Du nur einen Button stickst, brauchst Du etwa eine halbe Stunde. Wenn Du einen großen Rahmen mit Buttons füllst, damit es sich lohnt, brauchst Duu zweieinhalb Stunden, weil Du vorher am Rechner erstmal versuchst, so wenig Farbwechsel wie möglich „einzubauen“. Dann müssen Stoffe für Applikationen knappkantig abgeschnitten werden und die Farbewechsel … jaja. Ratzfatz ist der Vormittag rum und als Ergebnis hat man nur fünbf Buttons in der Hand, weil zwei auch noch misslungen sind.

    Nicht zu unterschätzen sind die Folgekosten: Nadeln, Garn, Unterfaden und die verschiedenen Filze und Vliese … bieten eine Menge Sucht- und Geldverlustpotential.

    Ich find´s klasse, dass ich eine Stickmaschine habe. Aber ich kann sie nicht so nutzen, wie ich möchte, weil mir schlicht die Zeit fehlt. Dies nur als Warnung 🙂

    1. *gg* Danke für den Hinweis- aber ist unser Hobby nicht ohnehin schon ein Sucht- und Geldverlustfaktor? Da kommts doch darauf auch nicht mehr an 8)

      Tja, das klingt, als ob ich noch einen Anbau bräuchte in meiner kleinen Kammer- aber von daher ist es doch schon wiederum praktisch, alles „pep nebeneinander“ stehen zu haben 😉

      Was mich noch interessiert ist, wie das mit der Software funktioniert- denn der ehrgeizige Plan ist ja, irgendwann mal die Sticki aufzurüsten, um selbst Eigenentwürfe zu digitalisieren… *seufz*…

  3. 😉 Ich denke diese Fargen kannst nur Dir selber beantworten. Du bekommst bestimmt zu einer Maschine 30 verschiedene Ansicht.

    Ich habe eine brother 700 mit USB, den ich nieeeeeee nutze
    Sie steht auf meinem Zuschneidetisch, ich finde sie sehr laut. In Wahrheit ist nicht die Maschine, sindern sind die Stickdateien sehr teuer, weil man da schon mal in Kaufräusche verfallen kann 😉

    Ich kann nur Sachen nähen, die ich nähen kann, weil das Ding so laut ist das ich währendessen nicht denken kann

    Wichtig ist das Deine Stickmaschine mit einem Dateiformat stickt das Du auch kaufen kannst.

    LG Dane

  4. Ah, jetzt hab ich sie gesehen, der Rahmen ist nur 14 x 14 cm groß, das wird Dir nicht reichen! Wenn es keinen größeren für die Maschine gibt wäre das ein Ausschlusskriterium würd ich sagen…
    Folgekosten find ich gar nicht so schlimm-abgesehen von den Dateien. Wenn man die richtige Bezugsquelle hat sind die Vliese und Garne nicht so entsetzlich teuer.
    Zur Software kann ich nur sagen, meine Maschine stickt ein ganz seltenes Format, ich habe aber eine Software (war dabei), mit der ich andere Dateien dahin umwandeln kann, ist also nicht schlimm. Sämtliche erhältliche Software läuft nur auf dem PC, nicht auf dem Mac, für Dich auch kein Problem. Ich kann also auch nicht den Laptop während des Stickens an der Maschine haben und wüsste aber auch garnicht, wozu…
    Na, das wird ja spannend hier!!
    Gruß, Katharina

  5. naja, der Geldfaktor ist wirklich nicht zu unterschätzen, das ist also eine echte Warnung.
    Die Anmerkung von Dane ist auch gut, die Dinger sind LAUT. (ja, genau, das benötigte Dateiformat sollte ein gängiges sein)

    Ich kann mit meiner Software digitalisieren. Theoretisch. Praktisch bräuchte ich dafür ein zweites Leben, eines ohne Kinder, Mann, Haushalt und Garten. Vielleicht habe ich in vier fünf Jahren dafür Zeit, wenn die ersten Kinder immerhin volljährig sind.

    (ich bin mir übrigens nicht sicher, ob ich mir nochmals eine Stickmaschine kaufen würde)

  6. Hi! Ich bin eine (bislang) stille Leserin ohne Blog.
    Ich habe seit etwa 6Monaten eine Kombimaschine (Pfaff 2134), meine „alte“ Nähmaschine aber behalten. Aber wenn ich sticke, dann ist da nichts mit nähen.
    Meist stell ich die 2. Maschine auf, aber irgendwie hält mich die Stickerei im Bann: Fadenwechsel oder einfach nur zuschauen 😉

    Ein Tipp: ich habe eine Auslaufmaschine genommen, der eigentliche Preishit war jedoch die Software, die ich viel günstiger dazugekauft habe.

    Jetzt fehlt mir nur noch ein Geheimshop, der Zeitguthaben verkauft.

    Liebe Grüße und viel Spaß bei der Auswahl und Vorfreude,
    Petra

  7. Meine Tante hat sich ( glaube ich !) eine Stickmaschine von Brother ( Innovis 900
    ) gekauft! Sie ist wohl sehr zufrieden! Das Teil soll fast 130 Stickprogramme haben! Ist aber auch recht teuer! ca. 700 Euro! Hast Du mal bei Ebay geschaut was eine gute gebrauchte kostet?

    1. Ja, die Innovis hatte ich mir ebenfalls schon angeschaut, ist allerdings auch wieder eine Kombimaschine, was ich ja nicht haben möchte. Und ganz im Vertrauen: Über ebay würde ich mir meine Stickmaschine nicht kaufen wollen… 😉

  8. Aber Du kannst doch ne Kombimaschine nehmen und nur drauf sticken, zwingt Dich doch keiner die auch zum Nähen zu nehmen 😉 Allerdings hat die auch nur einen 10x10cm Rahmen, kann man da noch einen großen dazu kaufen?
    LG, KAtharina

  9. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass eine Maschine mit Stickrahmen von 10x10cm sehr (seeeeehr) schnell zu klein wird. Und das sage ich, obwohl ich bis vor 3 Jahren noch davon überzeugt war, dass ich NIEMALS eine Stickmaschine brauchen würde.
    Jetzt sticke ich mit der Janome 350 auf einem Rahmen von 14x20cm und das reicht mir persönlich absolut.
    Die Janome bekommt ihre Stickdateien per USB Stick und dazu brauche ich nicht zwingend einen Laptop, der direkt neben der Maschine steht. Ist zwar praktisch, muß aber nicht sein.
    Ich finde sie sehr komfortabel und einfach zu bedienen. Aber Du wirst sicher noch viele Meinungen und Empfehlungen zu hören bekommen. Eine Kombimaschine würde ich persönlich mir nicht zulegen, aber auch das ist natürlich – Geschmacksache!

    LG
    Heike

    1. Liebe Heike,

      ♥ lichen Dank für Deinen Tipp! Genau diese Maschine hatte ich mir auch auserkoren, die Janome 350, weil ich dachte, der Rahmen sollte mir reichen… Hm, da heißt es jetzt wohl sparensparensparen 😉

  10. Hi,
    ich habe auch eine Kombimaschine, eine gebrauchte Janome MC 9500. Janome kann ich empfehlen, die stickt ganz toll. Meine hat keinen USB-Anschluß, aber ein CF-Speicherkarte. Damit kann ich die Dateien gut übertragen und habe auch schon ein kleines Projekt selbst digitalisiert. In die Software (ich habe Embird) kann man sich gut einarbeiten, da gibt es auch kleine Tutorials im Internet. Das reicht für den Anfang.
    Dir viel Spaß beim Aussuchen und dann beim Sticken!!!
    Anne

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